Ingeborg Bachmann

Eine Anregung                                                                                               An ihre Heimatstadt

 

 

Ingeborg Bachmann

war

die Stifterin

des berühmten

nach ihr benannten

Literaturpreises

Sie war eine

reiche Klagenfurter Witwe

die mit ihrem Geld

nichts Besseres anzufangen wußte

als es dem Kärntner ORF-Landesstudio

zu schenken

damit dieses

den berühmten Literaturpreis

ins Leben rufe

und im Kärntner ORF-Funkhausgebäude

zur Austragung bringe

was sogar schon von 3SAT

live übertragen wird

 

Leider ist

die großzügige Witwe

die

wie gesagt

mit ihrem Geld nichts Besseres

anzufangen wußte

als es dem Kärntner ORF-Landesstudio,

das übrigens unter dem

Codenamen

Ing. Ferd. Raspotnig

seine Funktätigkeit ausübt,

zur Verfügung zu stellen

bereits vor längerer Zeit

verstorben

wodurch sie dem

berühmten

nach ihr benannten Literaturpreis

nicht mehr beiwohnen kann

 

Allein schon

wegen der

sorglosen Hingabe

ihres Geldes

an die Klagenfurter

Firma Ing. Ferd. Raspotnig

unter deren Decknamen

die Kärntner Filiale

des Österreichischen Rundfunks

ihre Tätigkeit ausübt

und ohne ihre anderen

zahlreichen! Verdienste

zu berücksichtigen

müßte man sich

seitens der Wirtschafts-

und Kulturförderungsstelle

der Stadt Klagenfurt

einer im Herzen des

Kärntner Seengebietes

rüstig

daliegenden Stadt,

deren Bewohner sich

standhaft weigern

die Sprache Englisch

als Sprache anzuerkennen

endlich dazu durchringen

im Gemeinderat

den Antrag

einzubringen

der durch den berühmten

nach ihr benannten Literaturpreis

berühmten, reichen, verstorbenen Witwe,

die ihr Geld so verschwenderisch

der Förderung der Firma

Ing. Ferd. Raspotnig,

Klagenfurt,

überließ,

einen Stadtplatz

zuzuweisen

also den berühmten Namen

der berühmten Stifterin

des berühmten Literaturpreises

einem Platz der Stadt Klagenfurt

deren Bewohner sich

standhaft weigern

die Sprache Englisch

als Sprache anzuerkennen

ebenso zugutekommen zu lassen

wie sie seinerzeit

ihr geerbtes Geld,

über das sie so ratlos verfügte,

der Firma Ing. Ferd. Raspotnig

zugute kommen ließ

Insbesondere

aufgefordert

sei der Vizebürgermeister

Kultur- und Wirtschaftsreferent

der Stadt Klagenfurt,

deren Bewohner

so tapfer

und ausdauernd

die Anerkennung

der englischen Sprache verweigern,

diesen Antrag

1. zu veranlassen

2. einzubringen

3. durchzuboxen

4. in die Tat umzusetzen

wodurch

sich der Stadtrat,

der übrigens auf den

für einen Stadtrat!!!

unzumutbaren

Namen

pieps, pieps Zensur (vorauseilend, selbstauferlegt, aus Angst vor lobbyartigen Übergriffen)

hört,

außerordentlich

um die standhafte

Stadt Klagenfurt,

ihre berühmte großzügige

Tochter (= die Witwe),

den nach ihr benannten berühmten

Literaturpreis

verdient machen

würde

Als geeigneter

Platz

für den

Ingeborg-Bachmann-Platz

in Klagenfurt

käme jene Stelle

in Betracht

an der sich

derzeit

noch!

das Gebäude

des Kärntner ORF-Funkhauses

(bekannt unter dem Decknamen

Ing. Ferd. Raspotnig)

befindet

Diese Firma Ing. Ferd. Raspotnig (= das ORF-Funkhaus)

müßte zuvor

mit Hilfe

eines von

der Logistik des Amtes der Kärntner

Landesregierung

unterstützt von

der Logistik der Gemeinde Klagenfurt

ausgearbeiteten Planes

evakuiert werden

(wobei besonderes Augenmerk auf die Verjagung

hier namentlich nicht genannter

Redakteure

und deren Assistenten

genommen werden müßte)

und danach

müßte

mit Hilfe

von Plastiksprengstoff

und anderen zweckdienlichen Materialen

überwacht von Sprengstoffexperten

des österreichischen Bundesheeres

das mühsam errichtete Gebäude

gesprengt werden

Danach

könnte man

den Schutt

mit Hilfe

von Schubraupen,

die billige C- und D-Beamte bedienen,

wegräumen

So würde

sich schließlich

eine schöne Fläche

für die Anlegung des

Ingeborg-Bachmann-Platzes

ergeben

auf dem der

Stadtrat

mit dem

für einen Stadtrat!!!

unzumutbaren Namen

pieps, pieps Zensur (vorauseilend, selbstauferlegt, aus Angst vor lobbyartigen Übergriffen)

sich bei der

feierlichen Eröffnung

voll Freude

Stolz und Genugtuung

bis an die Ohren lächelnd

glücklich mit der Kopfhaut

spiegelnd

gegenüber der standhaften Bevölkerung

von Klagenfurt

feierlich übergeben könnte

Sollte

die Aktion

Einen-Platz-für-die-berühmte-verstorbene-Witwe

erfolgreich

eingeleitet

durchgeführt

und

zum Abschluß gebracht werden

so ist

1. dem Stadtrat mit dem

für einen Stadtrat!!!

unzumutbaren Namen

pieps, pieps Zensur (vorauseilend, selbstauferlegt, aus Angst vor lobbyartigen Übergriffen)

2. dem Klagenfurter Gemeinderat

3. der Klagenfurter Bevölkerung

4. der Laudon- und Waisenhauskaserne

5. dem Diözesanbischof

6. dem Militärseelsorger

und 7. last but not least der edlen, leider schon verstorbenen Spenderin, deren Namen der Platz dann trägt

zu gratulieren

und ist 8. nach dem erfolgreich vollendeten Vorbild, die weitere Schaffung

von Stadtplätzen

zur Benennung nach reichen und

berühmten

Witwen

ins Auge

zu fassen

wonach

mit Hilfe leicht variierter

Pläne der vereinigten Kärntner und

Klagenfurter Logistik

die Gebäude

der Kärntner Zeitungen,

die unter den

Decknamen

Keine Zeitung

Universitätsdruckerei

und

Kronen Öl

ihre gruppendynamische

Leitfunktion

wahrnehmen,

evakuiert werden könnten

(wobei auch hier

auf die lückenlose

Vertreibung

der weltweit

einzigartigen Berufsgruppe

der »Kärntner Journalisten«

besonderes Augenmerk

zu nehmen wäre)

bevor die Gebäude

gesprengt

und zur Räumung freigegeben

würden

Damit könnte

Ersteres als Nebeneffekt

dem hier

in diesem schönen

Weltzentrum der Meningoencephallitis

grassierenden

öffentlich bekannten

Geheimjournalismus

ein vernichtender Schlag

versetzt

und

Zweiteres als Hauptsache

dem Stadtrat

mit dem

für einen Stadtrat!!!

unzumutbaren

Namen

noch mehrmals

die Gelegenheit

geboten

werden

sich

angesichts

seiner tapferen Klagenfurter

feierlich

zu übergeben

 

Wir

das ist die

Kärntner Dichterriege

die alljährlich

am 15. Dezember

die Ehre

hat

der Klagenfurter

Creme de la Creme

(der zu Bürgern sich hochgedient

habenden Arbeiterkinder)

in weißen Trägerunterleibchen

ihr gediegenes

Geräteturnprogramm

vorzuführen

glauben

mit diesem

Vorschlag

ganz im Sinne

der reichen

und gegenüber Raspotnig und seinen Mitarbeitern so spendablen

leider schon verstorbenen

Klagenfurter Witwe

zu handeln

zu deren

hohen Gralshütern

wir uns

auserkoren fühlen